Zurück zum Ursprung – alles wurzelt im Geistigen

Meditation vollzieht sich auf drei Ebenen, wobei die erste Ebene durch Ruhe und Stille geprägt wird.

Der weitere Verlauf führt in den Innenraum des eigenen Selbst und endet in der selbstlosen Verschmelzung mit der Natur, dem Kosmos, welche in Form ekstatischer Glückserfahrungen den Höhepunkt der meditativen Versenkung darstellt.

In einem ersten Schritt erfährt der Mensch in einem Entspannungsraum Ruhe und Stille, die ihm den Abbau des Alltagsstress ermöglichten. Im Entspannungsraum verliert die äußere Welt immer mehr an Bedeutung und der Mensch bewegt sich langsam in seine Innenwelten, die immer mehr Platz einnehmen und  erfühlt werden wollen. In diesem Dunkelraum lösen sich auch langsam die fixen Konditionierungen im Geistigen auf, die jeder von uns besitzt, und machen einer erweiterten Weltsicht Platz, die zu Harmonie und Frieden überleitet.

Im Meditationsraum werden das dunkle Fühlen und selbst leise Ahnungen von der vollständigen Leere aufgesogen, und dieser Zustand wird vom Fehlen jeglicher Gedanken gekennzeichnet. Der Mensch wird zum Spiegel dessen-was-ist und wie ein leeres Gefäß, in das sich der kosmische Ozean unbegrenzter Information ergießt. Aufgrund der eigenen Abwesenheit im Sinne von vorgegebenen Denkmustern kann Wissen im Menschen generiert und nachhaltig verankert werden. Meditation ist somit Ausgangspunkt für jede Art von Wissen, die gewusst werden kann, wobei es diesbezüglich prinzipiell keine Einschränkungen gibt. Entscheidend ist in diesem Fall nur der Grad an Bewusstheit und der Charakter des Menschen, der meditiert.